Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Praxis-Teams von Dr. med. Klaus-Peter Deusch.
 

  
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Laparoskopische Eingriffe

  • Cholecystektomien
  • Appendektomien

Visceralchirurgie Hernienchirugie:  Leistenhernien
                             Scrotalhernien
                             Nabelhernien
                             Epigastr. Hernien
                             Nabelhernien
  • Weichteileingriffe an Cutis und Subcutis (Lipome, Atherome, LK-Extirpationen, etc.)
  • Septische Eingriffe
  • Eingriffe an der weiblichen und männlichen Brust
  • Laparoskopische Appendektomie
  • Laparoskopische Cholecystektomie

Gefäßchirurgie Varizenchirurgie: Crossektomien, Stripping der V. saphena magna/parva
                             Seitenastexhaerese
                             Miniphlebektomien in Tumeszenzanästhesie
  • Skleosierungsbehandlungen (Besenreißer)
  • Ulcus cruris Behandlungen
  • Kompressionstherapien
  • Dopplersonographie des arteriellen und venösen Systems der oberen und unteren
    Extremitäten
  • Verlaufskontrollen der peripheren AVK
  • Laserverödungen von kleine Gefäßen

Hand- Fußchirurgie
  • PinPointe Footlasen (Finger – und Fußnagelpilzbehandlung)
  • Dupuytren
  • Nervenkompressionssyndrom wie
    - Carpaltunnelsyndrom
    -Tendovaginitis de Qervain (Ulnarisrinnensyndrom)
  • Ganglien
  • schnellende Finger
  • Synovektomien
  • Paronychien
  • Sehnenverletzungen
  • Weichteilverletzungen

Unfallchirurgie
  • konservative Knochenbruchheilung
  • sämtliche poststationären Behandlungen
  • Metallentfernungen an den oberen und unteren Extremitäten
  • Bandrupturen am oberen Sprunggelenk
  • Resektion von Bakercysten/Bursektomien
  • Sportmedizinische Behandlung wie Orthesenbehandlung, Tapeverbände etc.
  • Röntgen
Orthopädie
  • Zehendeformität wie Krallenzehen, Hallux valgus, Hammerzehen
  • Exostosen
  • Epicondylitis ulnaris/radialis

Proktologie
  • operative Hämorrhoidenbehandlung sowie Gummibandligaturen
  • Abszesse (sinus pilonidalis, periprokt. Abszesse, Fisteln ect.)
  • Rektoskopien (auch postoperative Tumorkontrollen)
  • Proktoskopien
Plastisch/Kosmetische Chirurgie
  • Hauttransplantationen , Lappenplastiken
  • Ober- und Unterlidkorrekturen
  • Narbenkorrekturen
  • Fettabsaugen
  • Faltenunterspritzungen
  • Schweißdrüsenabsaugung
  • Ohrläppchenrekonstuktion
  • Bauchdeckenstraffung
  • Mini-Midface-Lift
  • Verödung von Besenreiser

Urologie
  • Vasektomien bei abgeschlossener Familienplanung
  • Hydrocelen, Varicocelen, Spermatocelen
  • Phimosen
  • Hodenfreilegungen mit Pe´s
  • Hodenentfernungen
Allgemeines Die Lidplastiken zählen heute neben der Fettabsaugung zu den am häufigsten ausgeführten ästhetisch-chirurgischen Operationen.
Es lässt sich durch einen relativ gering belastenden Eingriff Ihr Gesichtsausdruck wieder bis zu 10 Jahren jünger aussehen - der ständig übermüdet wirkende mit unter auch traurig aussehende Gesichtsausdruck wird korrigiert. Das Korrekturergebnis hält ca. 5 - 10 Jahre , Korrekturen sind ab dem 20 -25 Lebensjahr möglich. Die allgemeine Ursache liegt in der Veränderung der elastischen Fasern der Haut mit dem Verlust an Spannkraft der darunter liegenden Muskulatur. Im Bereich der Oberlider zeigt sich ein altersbedingter Überschuss an Haut und Fett sowie eine lockere Oberlidmuskel, die überschüssige Haut hängt bis zum Wimpernrand als Falte herunter. Es resultieren die sogenannten Schlupf- oder Hängelider, die jeder dritte Mensch im Laufe des Lebens entwickelt. Im Unterlidbereich entwickeln sich sogenannte Tränensäcke , die jedoch keine Tränensäcke sind, sondern hervorquellende Fettposter unter der Unterlidhaut. Diese sind nicht altersabhängig, auch nicht geschlechtsabhängig, sondern sie sind bei fast allen Menschen vorhanden, jedoch mit unterschiedlicher Ausprägung. Es besteht eine gewisse Veranlagung zur stärkeren Ausprägung, die erblich bedingt ist. Die Operation Das Ziel der Operation ist es den Hautüberschuss zu entfernen und die vorhandenen Fettpolster zu entfernen und somit die Lidhaut wieder zu glätten.
Der Eingriff im Bereich der Oberlider erfolgt im der Regel ambulant in örtlicher Betäubung, die völlig ausreichend ist . Ein Dämmerschlaf ist auf Wunsch möglich.
Die Korrektur der Unterlider ist auch in örtlicher Betäubung möglich, es ist jedoch bei Entfernung von größeren Fettpolstern eine Kombination mit Dämmerschlaf oder eine schonende gasfreie Allgemeinnarkose empfehlenswert. Wird eine Korrektur von Unter- und Oberlidern in einer Sitzung durchgeführt, sollte dies ebenfalls in Allgemeinnarkose durchgeführt werden. Die Operationsdauer nur für die Oberlider liegt zwischen 30 und 60 Minuten, der Schnitt wird in eine natürlich Falte gelegt, so dass eine fast unsichtbare Narbe entsteht, die beim Augenaufschlag nicht mehr sichtbar ist. Sichelförmig wird die überschüssige Haut entfernt mit einem schmalen Muskelstreifen. Im Bereich des mittlern Anteils des Augenwinkels wird gering Fettgewebe entfernt. Im Unterlidbereich wird der Schnitt unterhalb des Wimpernrandes gelegt und läuft seitlich in einer natürlichen Falte ausläuft. Das hervorquellende Fett wird entfernt mit einem zusätzlichen keilförmigen Hautstreifen. Die Operationsdauer beträgt im Unterlidbereich auch bis zu einer Stunde.
Da im Ober- und Unterlid mit sehr feinem Natmaterial genäht wird, sind die Narben nach sehr kurzer Zeit nicht mehr sichtbar. Nach der Operation wird ein Spezialpflaster aufgebracht, sodass die Oberlider beim Verlassen der Praxis problemlos wieder geöffnet werden können. Verhaltensmaßnahmen vor der Operation
  • 1 Woche vor der Operation sollen Sie keine Aspirinhaltigen Medikamente einnehmen!
  • Vermeidung vor Alkohol ca.3 Tage vorher
  • 1 Tag vorher Schminkreste und Wimperntusche entfernen

Der Operationstag
  • Am OP - Tag planen Sie einen Aufenthalt von 3 - 4 Stunden in unserer Praxis ein. Anschließend können Sie mit einer Begleitperson nach Hause fahren.
  • Am Operationstag dürfen Sie kein Auto fahren. Fliegen sollte bis zu 5 Tagen nach der Operation unterlassen werden.
  • Schmerztabletten werden Ihnen von uns mitgegeben bzw. verordnet. Bitte nehmen Sie keine anderen Schmerztabletten.
  • Eine leichte Kreislaufstörung ist am OP-Tag und am nächsten Tag manchmal möglich. Bei Bedarf verabreichen wir Ihnen Effortil Kapsels. Um Ihren Kreislauf zu unterstützen, trinken Sie 2-3 Liter Wasser an den ersten Tagen.
  • Bringen Sie sich eine Sonnenbrille mit um sich vor lästigen Blicken zu schützen. Es entstehen immer eine Schwellung und leichte Blutergüsse unter der Haut.

Nach der Operation
  • Im unmittelbaren Anschluss an die Operation wird ein leichter Druckverband, der vor der Entlassung wieder entfernt wird, für 2 Stunden angelegt und zusätzlich mit Eisbeuteln ca. 20 Minuten gekühlt. Dies sollten sie zu Hause noch 2 Tage 2 - 3 Mal täglich fortführen.
  • Nachdem die Betäubung nachlässt, können Sie einen leichten brennenden Schmerz verspüren, Sie erhalten von uns sofort ein entsprechendes Schmerzmittel.
  • Die Schwellungen und leichten Blutergüsse klingen nach ca. 1 Woche wieder folgenlos ab, Sie haben vorübergehend ein "blaues Auge". Sollte es zu einer größeren Schwellung oder einem Bluterguss kommen, informieren Sie uns sofort!
  • Die erste Wundkontrolle erfolgt am 2. Tag, die Fäden werden an 5. Tag nach der Operation gezogen.
    Verhalten nach der Operation
  • Nach der Operation sollten Sie das Rauchen unterlassen, es stört die Wundheilung. Essen Sie vermehrt Fleisch und Milchprodukte nach der Operation, es fördert die Wundheilung. Bei reinen Vegetariern ist mit einer Wundheilungsstörung zu rechnen.
  • Ab dem 2. Tag nach der Operation, nach dem ersten Verbandswechsel können Sie die Wunden mit klarem Wasser abspülen.
  • Sport ist erst nach 2 - 3 Wochen erlaubt, der Besuch der Sauna oder des Solariums erst nach 6 Wochen.
  • Die Wunden sollten Sie mit einer bestimmten Salbe, die Sie durch uns verordnet bekommen, 2-3 Mal täglich eingerieben werden.
  • Kaufen Sie sich ein neues Make-up und Wimperntusche, die alten könnten verunreinigt sein. Nach Abschluss der Wundheilung können Sie beides wieder aufbrauchen.

Mögliche Komplikationen
  • Kleine Blutergüsse heilen innerhalb kurzer Zeit ab, größere Blutergüsse müssen manchmal operativ entlastet werden. Dies ist jedoch eine sehr seltene Komplikation.
  • Hinzu kämen noch die allgemeinen Risiken einer jeden Operation wie Thrombose, Embolie und Wundinfektion. Dank moderner Medizin und vorsichtigen Operationsmethoden sehr selten!
  • Vorübergehend kann es infolge einer Schwellung zum mangelndem Lidschluss kommen.
  • Im Narbenbereich können sich in seltenen Fällen kleine Talgdrüsencyten bilden, die leicht zu entfernen sind.
Bei Anwendung von modernsten Operationstechniken und Verfahren sind Komplikationen sehr selten. Zur Beantwortung von weiteren Fragen, stehen wir Ihnen im individuellen Gespräch gerne zur Verfügung. Was ist das Botulinumtoxin? Botulinumtoxin ist eine natürlich vorkommendes Bakterieneiweiß. Wird diese Substanz in den Muskel gespritzt, blockiert es dort durch die Freisetzung eines Botenstoffes die Nervenimpulse und somit die Muskelkontraktionen. Der entsprechende Muskel kann nicht mehr wie gewohnt angespannt werden. Andere Nervenfunktionen der Haut , wie das Fühler oder Tasten, werden nicht beeinflusst.

Botulinumtoxin A wird seit Anfang der 80er Jahre in der Behandlung von Muskelverkrampfungen im Bereich der Augen ( Schielen ) und der Stirn ( Lidkrampf ) eingesetzt. Für diese Abwendungsgebiete ist es vom zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen. Die Anwendung bei mimisch bedingten Falten erfolgt allerdings außerhalb der genannten medizinischen Anwendung. Sie dient ausschließlich der kosmetischen Korrektur dieser Falten.
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Wie wirkt das Botulinumtoxin? Durch Überaktivität der mimischen Muskulatur bilden sich oft tiefe Zornes- oder Stirnfalten sowie Krähenfüße. Durch die Einspritzung sehr geringer Mengen Botulinumtoxin A in die betreffenden Gebiete werden vorübergehend die entsprechenden Muskeln gelähmt und verleihen dem Gesicht einen entspannten und freundlichen Ausdruck.

Die volle Wirkung entfaltet sich 3 –5 Tage nach der Einspritzung und hält 3 –6 Monate vor. Ein nachhaltiger Effekt – bis zu einem Jahr – wird durch Wiederholungsbehandlungen erzielt.   
Wie wird behandelt? Die Lösung mit Botulinumtoxin wird mit einer sehr feinen Nadel direkt in den entsprechenden Muskel gespritzt. Nach Kühlung des entsprechenden Areals von ca. 10 Minuten sind die Einstichstellen kaum noch zu sehen.
Welche mimischen Falten können mit Botulinumtoxin A behandelt werden?
• Zornesfalten
• Stirnfalten
• Krähenfüße

Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können auftreten?
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Bei der Injektion von Botulinumtoxin handelt es sich um eine im allgemeinen gut verträgliche und effektive Behandlungsmethode. Nebenwirkungen und Komplikationen sind kaum zu erwarten, allerdings kann ein Behandlungserfolg und eine absolute Risikofreiheit nicht garantiert werden. Eventuell aufgetretene Nebenwirkungen sind jedoch genau wie der gewollte Effekt reversibel.

Wie bei jeder anderen Einspritzung in die Haut kann es in seltenen Fällen zu einer Hautreizung, Hautinfektion oder zu einer leichten Schwellung kommen. In vereinzelten Fällen kann auch ein kleiner Bluterguss entstehen. Sie sollten daher eine Woche vor der Behandlung kein Aspirin oder ein anderes blutverdünnendes Medikament einnehmen. Allergische Reaktionen ( Rötung , Juckreiz ) an der Einstichstelle sind ebenfalls höchst selten. Alle diese unerwünschten Erscheinungen bilden sich innerhalb weniger Tage zurück. Bei ungleichmäßiger Wirkung kann vorübergehend ein asymmetrischer Gesichtausdruck entstehen. Dieser wird durch Nachspritzen mit Botulinumtoxin innerhalb der ersten zwei Wochen korrigiert.
Bei der Behandlung der Zornesfalte kann es vorübergehend zu einem leichten Absacken der inneren Augenbrauen und leichten Schwellungen in den Augenwinkeln kommen. Das Heben der seitlichen Augenbrauen ist möglich, meist sogar erwünscht. Sollte dies störend sein, wird durch eine Nachinjektion Abhilfe geschaffen.
Bei der Behandlung der Stirnfalten können bestehende Schlupflider verstärkt werden. Bei ausgeprägter Wirkung im Augenbrauenbereich kann es zu einer vorübergehenden Absenkung der Oberlider kommen. Nach der Behandlung mit Botulinumtoxin wurde in seltenen Fällen über Müdigkeit, Mundtrockenheit und allgemeines Krankheitsgefühl berichtet. Sämtliche Nebenwirkungen sind aber nach den heutigen Stand der Wissenschaft vorübergehend, langfristige Nebenwirkungen sind bei der Behandlung von mimisch bedingten Falten nicht bekannt.
Wann darf nicht mit Botulinumtoxin behandelt werden? Botulinumtoxin darf nicht angewandt werden
  • im Bereich von akuten Hauterkrankungen oder Entzündungen
  • bei bekannter Unverträglichkeit
  • bei generalisierten Nerven- und Muskelerkrankungen ( Myastenia Gravis )
  • bei Schwangerschaft und der Stillzeit
  • bei Einnahme von Antibiotika oder Muskelrelaxantien


       
Nach der Behandlung sollten die behandelten Gesichtspartien während der ersten zwei Stunden nicht unnötig oft berührt werden. Danach ist das Auftragen von leichtem Make-up aber auch sanftes Waschen problemlos möglich. Bei weiteren Fragen geben wir gerne im individuellen Gespräch Auskunft.
Praxis Dr. Deusch Was ist Chirotherapie?
Chirotherapie ist ein ca. 5000 Jahre alte Behandlungsform. Sie hat nach dem letzten Krieg in Deutschland wieder Lehre und Verbreitung gefunden. Exakt lehrbare Handgrifftechniken und sofort nachprüfbare Ergebnisse haben heute auch die Anerkennung der Hochschulmedizin gefunden.
"Die klassische Hochschulmedizin geht seit Virchow davon aus, daß jede Krankheit ein Dokument der zerstörten Struktur ist.
Chirotherapie ist ein neue Realität. Sie ist die Medizin der gestörten Funktion."
Die Chirotherapie hat sich zu einer wissenschaftlich fundierten Methode entwickelt, die sich durch konsequent fortgeführte Grundlagenforschung weiter festigt. Die Lehre:
Sie befaßt sich mit der Pathophysiologie der reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat. Die Wirbelsäule nimmt dabei einen besonders hervorragenden Platz ein. Ihre funktionellen Störungen produzieren wegen der engen Nachbarschaft zu neuralen Strukturen besonders vielfältige klinische Bilder. Die Diagnostik:
Die Diagnostik am Bewegungsapparat ist die Prüfung des Gelenkspiels und der neurophysiologischen Auswirkung der Störungen und erlaubt mit Hilfe von Inspektion, Palpation und segmentweiser Bewegungsprüfung an der Wirbelsäule das erkennen und Analysieren funktioneller aber auch morphologischer Störungen. Die Röntgenuntersuchung dient u.a. dem aufdecken von Kontraindikationen. Auch an den Extremitätengelenken dient die Prüfung des Gelenkspiels der Diagnostik. Die Therapie:
Die therapeutischen Handgriff-Techniken werden zur Behebung von Funktionsstörungen sowohl an der Wirbelsäule und am Becken als auch an den Extremitäten eingesetzt.

Die Techniken lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: 1. die Mobilisation
- mehrfach rhythmische Dehnungen von Kapsel-Bandapparat und besonders der Muskulatur in freie und gesperrte Richtung. 2. die gezielte Manipulation
- einmaliger Impuls, am einzelnen Wirbel, in die freie Richtung
Begleittherapie:
Es wurden Begleittherapien zur Unterstützung und Absicherung des Therapieerfolges und der Nachbehandlung entwickelt. Sie stammen aus der Physikalischen Medizin, der Segment- und Neuraltherapie, der Krankengymnastik und der Pharmako-Therapie.
Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen mein Praxisteam oder ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich danke für Ihr Vertrauen Dr. Deusch Allgemeines Die Fettabsaugung ( Liposuktion ) ermöglicht die chirurgische Beseitigung von örtlich begrenzten Fettpostern. Das von mir angewandte Verfahren eignet sich vorzugsweise bei jüngeren Menschen bis zum 50. Lebensjahr, da hier das Gewebe noch über genügend Elastizität verfügt, sich wieder zu straffen. Bei älteren Menschen wird die Haut jedoch auch nach Liposuktion relativ straff.
Die lokalen Fettdepots sind häufig keine Alterserscheinungen und haben auch nichts mit dem allgemeinen Übergewicht durch erhöhte Kalorienzufuhr zu tun. Es lassen sich nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zwei Arten von Fettgeweben unterscheiden. Die Fettablagerungen an Hüften, Oberschenkeln und Bauch werden überwiegend von Sexualhormonen gesteuert. Sie gehören zu den sogenannten sekundären Geschlechtsmerkmalen.
Häufig sind es Frauen, die eine normale bis schlanke Figur haben und über Fettpolster an Bauch, Hüften, Oberschenkeln und über das sogenannte Reithosenfett klagen. Männer neigen zu Fettdepots im Bauchwandbereich und an den Lenden über dem Hüftkamm wofür ebenfalls Hormone ursächlich sind. Diese örtlich begrenzten Fettansammlungen werden als unschön und unproportioniert empfunden. Die Veranlagung zur Bildung von isolierten Fettansammlungen ist erblich. Eine Gewichtsreduktion durch Diät, Sport usw. bewirkt kaum oder überhaupt keine Beseitigung der lokalen Fettdepots, viel mehr werden die optischen Eindrücke noch verstärkt. Anwendungsbereiche
  • Die Anwendungsbereich der Liposuktion sind häufig
  • Oberschenkelaußenseite ( "Reithosenfett" )
  • Oberschenkelinnenseite unterhalb der Genitalfalte
  • Fettpolster im Bereich des Hüftkamms
  • Unterbauchfett
  • Knieinnenseite
Generell ist die Liposuktion individuell abhängig von der Beschaffenheit der Haut und des Bindgewebes des betreffenden Patienten. Operationserfolg Die operativ entfernten Fettzellen wachsen nicht an gleicher Stelle nach, der Erfolg ist dauerhaft, denn Fettzellen die entfernt worden sich, können auch kein Fett mehr speichern.
Im Falle eines "Dickerwerdens" bleibt die Anzahl der Fettzellen konstant, lediglich die einzelne Fettzelle vergrößert sich. Operationsvorbereitung Es erfolgt eine gründliche Befragung über den Gesundheitszustand sowie eine laborchemische Untersuchung des Blutes (praeoperatives Labor durch den Hausarzt oder den Laborarzt ), ggf. wird noch ein EKG veranlasst.
Individuelle Besonderheiten und Wünsche werden in einem persönlichen ausführlichen Gespräch geklärt und festgelegt. Es erfolgt vor der Liposuktion und nach Abschluss der Behandlung eine Fotodokumentation. Die ca. vier Wochen nach der Korrektur zu tragende Kompressionshose ( 14 Tage tags und nachts und die restlichen 14 Tage nur noch tagsüber) wird individuell ausgemessen und angefertigt. Operationsmethode / -ablauf Zu Beginn der Operation werden im Stehen die abzusaugenden Bezirke markiert.
Die gesamte Operation erfolgt in örtlicher Betäubung. Es wird über kleine Hauteinstiche mit einer speziellen Pumpe eine schmerzbetäubende Lösung ( Tumeszenz-Lösung ) eingespritzt. Die nach einer gewissen Einwirkzeit der Lösung wird mit speziellen Absaugkanülen und einer Absaugpumpe das vorher markierte Fettgewebe abgesaugt. Die nur wenige Millimeter großen Hauteinstich werden aus kosmetischen Gründen in anatomisch vorgegebene Hautfalten gelegt. Dies Einstiche werden nicht genäht, sodass sein Fadenziehen entfällt.
Zum Abschluss der Operation werden die Einstichstellen mit einem Pflaster verklebt und für 24 Stunden ein spezieller Kompressionsverband mit Saugkompressen angelegt, da nach Beendigung es häufig noch zu eine Sekretion von dem eingebrachten Betäubungsmittel kommt. Das vorher angefertigte Kompressionsmieder wird erst am darauf folgendem Tag nach Verbandswechsel angelegt.
Nach einer Überwachungszeit von ca. 2 Stunden in der Praxisklinik werden Sie wieder in Ihrer häusliche Umgebung entlassen. Sie sollten 24 Stunden kein Fahrzeug lenken.
Die Schmerzen nach der Liposuktion sind in der Regel sehr gering. Es wird meisst ein Spannungsschmerz sowie ein Bewegungsschmerz beschrieben. Die Einnahme von normalen Schmerztabletten oder Zäpfchen, die Ihnen mitgegeben oder rezeptiert werden, reicht aus. Mögliche Komplikationen Die Liposuktion ist ein chirurgischer Eingriff und ist daher mit den gleichen Allgemeinrisiken wie jeder andere chirurgische Eingriff behaftet. Den Erfolg und die absolute Risikofreiheit kann kein Arzt garantieren, jedoch bin ich bemüht, das Risiko so gering wie möglich zu halten.
Die allgemeinen Risiken wie Thrombosen und Embolien sind jedoch bei ambulanten Eingriffen durch die sehr frühe Mobilisation sehr selten.
Die speziellen Komplikationen bei der Liposuktion sind Blutergussbildung und Gewebswasseransammlung. Die Blutergüsse können auch an Stellen entstehen, an denen keine Liposuktion durch geführt wurde. Dies erklärt sich dadurch, dass sich die Blutergusse nach der Schwerkraft verteilen.
Wundinfekte sind durch die äußerst gewebeschonende Operationstechnik (Verwendung von Absaugkanülen von 1,2 bis max. 3mm im Durchmesser ) unter sterilen Bedingungen sehr selten. Verhalten nach Liposuktion Direkt nach der Liposuktion sollten Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Trinken Sie mindestens einen Liter Wasser, Tee oder Fruchtsäfte und essen Sie eine ausreichende Mahlzeit. Übermäßige körperliche Anstrengungen sind zu vermeiden. Legen Sie öfters die Beine hoch. Duschen ist nach 3-4 Tagen möglich. Der Genuss von Alkohol ist für ca. 14 Tage zu vermeiden.
Die normale Arbeit kann wenige Tage nach der Liposuktion wieder aufgenommen werden, körperlich schwere Arbeiten sollten ca. 2-3-Wochen vermieden werden.
Die Benutzung von Sauna und Solarium sowie intensive Sonnenbestrahlung sollte erst nach 4 Wochen erfolgen. Sportliche Aktivitäten sollten Sie für 2 Wochen vermeiden, danach sollten Sie mit leichten Ausdauersportarten beginnen. Für ein optimales Ergebnis ist es unbedingt erforderlich, dass Sie für 4 Wochen das Kompressionsmieder tragen. Tragen Sie es die ersten 2 Wochen Tag und Nacht und nehmen Sie es nur zum Duschen ab.
Eine endgültige Beurteilung des Ergebnisses ist erst nach einem ¼ Jahr möglich, da die Regenerationsprozesse der Haut und des Unterhautgewebes nur langsam erfolgen. Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen mein Praxisteam und ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich danke für Ihr Vertrauen Dr. Deusch Varizenchirurgie:
  • Crossektomien, Stripping der V. saphena magna/parva (Stammvenen)
  • Miniphlebektomien in Tumeszenzanästhesie der Seitenäste
  • Skleosierungsbehandlungen (Besenreißer)
  • Ulcus cruris Behandlungen ( "offene Beine ")
  • Kompressionstherapien
  • Dopplersonographie des arteriellen und venösen Systems der oberen und unteren Extremitäten
  • Verlaufskontrollen der peripheren arterillen Verschlußkrankheit
  • PinPointe Footlaser (Finger – und Fußnagelpilzbehandlung)
       
  • Dupuytren

  • Nervenkompressionssyndrom wie
    - Carpaltunnelsyndrom
    - Tendovaginitis de Qervain
    - Ulnarisrinnensyndrom

  • Ganglien ( "Überbeine ")

  • schnellende schnappende Finger

  • Synovektomien

  • Paronychien

  • Sehnenverletzungen

  • Weichteilverletzungen

  • Epicondylitis radialis / Ulnaris ("Tennisellebogen")

  • Korrekturen von Zehenfehlstellungen wie
    - Hallus valgus
    - Hammer- und Krallenzehen

  • Knochenwuscherungen ( Exostosen )
Krampfadern sind geschlängelte und erweiterte Venen, am häufigsten betroffen sind die oberflächlichen Venen der Beine.
Etwa ¼ der Bevölkerung leiden an Krampfadern mit zunehmender Tendenz. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Wie entstehen die Krampfadern?

Die Hauptaufgabe des Venensystems ist die Beförderung des Blutes zum Herzen hin gegen die Schwerkraft. Die Hauptpumpleistung übernimmt hierbei die Wadenmuskulatur. Bei Anspannung der Muskulatur, d.h. bei Bewegung, erhöht sich der Druck in den tiefen Venen und das Blut wird in Richtung Herz gepumpt. Das Zurückfließen des Blutes in den Venen wird durch Venenklappen, die in den Venenwänden verankert sind, verhindert.
Bei einem Stau in den Venen, z.B. durch mangelnde Bewegung in den Beinen, erweitern sich die Venen und die Venenklappen schließen nicht mehr korrekt. Dadurch kommt es zu einer Druckerhöhung und zu einem Stau in den Venen - es kommt zur Bildung einer Krampfader. Welche Arten von Krampfadern (Varizen) gibt es?
  • Besenreiser
  • Retikuläre Varizen
  • Stammvarizen
  • Seitenastvarizen
Bei den Besenreiservarizen handelt es sich um reisbesenartige dünne Venenerweiterungen. Die retikulären Varizen sind netzförmig angeordnete unter der Haut gelegene geschlängelte Venenerweiterungen.
Bei Veränderungen der Venen an der Innenseite der Ober- und Unterschenkel (Vena saphena magna) oder an der Rückseite der Unterschenkel (Vena saphena parva) spricht man von Stammvarikosis.
Seitenastvarizen sind Nebenäste der großen Stammvene (Vena saphena magna). Welche Risikofaktoren sind für die Entstehung von Bedeutung?
  • Vererbung ( 90% ) - hierbei wird die Veranlagung zur Bindegewebsschwäche vererbt.
  • Hormone führen zur Erschaffung des Bindegewebes - das weiblichen Geschlechtshormon Östrogen - in der Schwangerschaft, in der jede 3te Frau Krampfadern entwickelt oder z.B. durch die Einnahme der Pille.
  • Bewegungsmangel - bei stehender oder sitzender Tätigkeit kommt es zu einer Erschlaffung der Muskelpumpe. Hinzu kommt bei sitzender Tätigkeit noch das Abknicken der Kniekehlenvene, die zu einer Abflussbehinderung führt.
  • Alter
  • Übergewicht
  • Alkoholismus
Mit welchen Beschwerden ist zu rechnen?
  • Schwellung der Beine (zunächst abends, später ständig)
  • Schwere ("müde" )Beine
  • Spannungsgefühl
  • Ruhelos Beine
  • Nächtliche Wadenkrämpfe
  • Hautverfärbungen zunächst im Knöchelbereich, später aufsteigend
  • Geschwürbildungen ("offene Beine")
Mit welchen Komplikationen ist zu rechnen?
  • Oberflächliche Venenentzündungen, die zur Venenthrombose führen können und somit zur Basis für eine Lungenembolie mit Lungeninfarkt bilden.
  • Krampfadern bzw. Krampfaderknoten können platzen und zu stärkeren Blutungen führen.

Wie werden Krampfadern diagnostiziert?
  • Erhebung der Familien -und Krankengeschichte
  • Klinische Untersuchung im Stehen
  • Lichtreflektionstest
  • Ultraschalluntersuchung (Dopplersonde) der großen Venenklappen in der Leiste (Vena saphena magna) und in der Kniekehle (Vena saphena parva)
  • Beurteilung der arteriellen Durchblutungsverhältnisse (Ultraschall)
  • Duplexuntersuchung des tiefen Beinvenensystems
  • Ggf. in Ausnahmesituationen Röntgendarstellung der Venen (Phlebologie)

Welche Behandlungsmethoden kommen zur Anwendung? Das Ziel einer Krampfaderbehandlung ist es, die Erkrankung der Venen in einem möglichst frühen Stadium zu behandeln, um schwereren Komplikationen rechtzeitig vorzubeugen. Immerhin leiden etwa 1.8 Millionen Deutsche unter der Komplikation "offene Beine " als Folge des Krampfaderleidens.
  • Die Besenreiser und kleinere Krampfadern lassen sich veröden durch Einspritzen einer bestimmten Lösung oder z.T. auch durch Laser
  • Mittlere retikuläre (netzartige) Krampfadern werden in örtlicher Betäubung durch kleine Einstiche ("schnittfrei") und einem besonderem Operationsverfahren entfernt mit sehr guten kosmetischen Ergebnissen
  • Seitenastkrampfadern werden ebenfalls in örtlichen Betäubuung (Tumeszenz - Anästhesie) durch kleine Einstiche entfernt
  • Stammkrampfadern der Oberschenkelinnenseite (Vena saphena magna) werden in Vollnarkose (gasfrei, rein medikamentös) über einen Schnitt in der Leiste und einen weiteren Schnitt im Untenschenkelbereich (hängt vom jeweiligen Befund ab) entfernt
  • Stammkrampfadern im Wadenbereich (Vena saphena parva) werden je nach Befund in örtlicher oder in Vollnarkose entfernt.

Welche Vorbeugende Maßnahmen können getroffen werden?
  • Regelmäßige sportliche Aktivitäten - Ausdauersport wie Schwimmen, Gehen oder Radfahren
  • Vermeidung von extremer Hitze in Sonne oder Sauna
  • Wechselduschen
Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen mein Praxisteam und ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich danke für Ihr Vertrauen Dr. Deusch Es besteht je nach Ausmaß der Erkrankung und eventuellen Begleiterkrankungen die Möglichkeit, den Eingriff in Vollnarkose oder örtlicher Betäubung durchführen zu lassen. Dies werde ich mit Ihnen ausführlich erörtern. Operationsvorbereitung

Wenn es Ihnen möglich ist, sollten Sie das zu operierende Bein am Vortag der Operation enthaaren, entweder mit einer handelsüblichen Enthaarungcreme oder durch vorsichtiges Rasieren. Falls dies nicht möglich ist, erfolgt die Rasur unmittelbar vor der Operation durch uns.
Im Falle einer Vollnarkose können Sie bis 23.00 Uhr am Vorabend Essen und Trinken, am Operationstag sollten Sie nüchtern bleiben, lediglich die Einnahme von notwendigen Medikamenten ist mit einem Schluck Wasser möglich.
Falls eine örtliche Betäubung mit Ihnen vereinbart wurde, können Sie ein leichtes Frühstück einnehmen. Operationsverlauf Nach zunächst erfolgter genauer Markierung der zu entfernenden Krampfadern im Stehen, erfolgt das vereinbarte Betäubungsverfahren. Das zu operierende Bein wird desinfiziert und steril abgedeckt. Direkt in Anschluß an die Operation wird ein Kompressionsverbandsstrumpf angelegt, der bis zum Fädenziehen am 8. Tag getragen wird. Anschließend können Sie den individuell für Sie angepassten Kompressionsstrumpf bzw. -strumpfhose tragen . Verhalten auch der Operation Nach einer entsprechenden Überwachungszeit nach der Operation können Sie in der Regel spätestens nach 2 Stunden, wieder in Ihre häusliche Umgebung entlassen werden. Sollte ein privater Transport nach Hause nicht möglich sein, werden Sie von einem Krankentransportunternehmen befördert.
Schmerzmedikamente werden Ihnen ausreichend mitgegeben bzw. rezeptiert.
Am Operationstag sollten Sie, wenn möglich, viel Liegen und nur kurz Aufstehen. Am folgenden Tag dürfen Sie bis zu einer 1/2 Stunde ohne Unterbrechung gehen, sollten aber dann das operierte Bein wieder für ca. 1 Stunde hochlagern.
Ab dem 2.Tag können Sie nach belieben umhergehen, Sie sollten das Bein jedoch zwischendurch immer wieder hochlagern.
Der angelegte Kompressionsverbandstrumpf soll bis zum ersten Verbandswechsel (spätestens am 2. Tag) belassen werden.

Der erste Verbandswechsel erfolgt durch mich in der Praxis !

Sollte dies aus medizinischen Gründen nicht möglich sein, erfolgt ein Hausbesuch durch mich oder durch einen Mitarbeiter der Praxis in Rücksprache mit mir.
Insgesamt soll der Kompressionsstrumpf über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen getragen werden, nachts kann er ab der zweiten Woche im Bett weggelassen werden.
Am 5. Tag nach der Operation können Sie wieder duschen, baden bitte erst nach der Entfernung der Hautfäden, die in der Regel am 8. - 10. Tag nach der Operation erfolgt. Ihre berufliche Tätigkeit können Sie in der Regel wieder ab der 3. Woche nach der Operation wieder aufnehmen, dies betrifft auch Ihre gewohnten sportlichen Betätigungen. Sollten Sie noch unbeantwortete Fragen haben, sind diese im persönlichen Gespräch individuell zu klären. Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen mein Praxisteam und ich Ihnen gerne zur Verfügung.
  • Minimalinvasive Leistenbruchchirurgie durch die Anwendung der Hernioplasik mit der Netzplombe - PerFix - Plug - besuchen Sie zu diesem Thema bitte auch unseren Technologielieferanten: BARD   THE HERNIA REPAIR COMPANY
  • Verfahren nach Shouldice
  • Verfahren nach Lichtenstein
Die zeitgemäße Versorgung des Leistenbruchs erfordert heute Verfahren, die neben einem hohen Patientenkomfort eine rasche Rehabilitation sowie niedrige Rezidivraten (Wiederentstehungsrate) gewährleisten. Diesem Anspruch werde ich in meiner Schwerpunktpraxis für ambulante Operationen mit den von mir angewandten Verfahren gerecht. ALLGEMEIN Was ist ein Leistenbruch?
Ein Leistenbruch ( Leistenhernie ) entsteht im Bereich des Leistenkanals, der eine besondere Schwachstelle der Bauchdecke darstellt. Hier zieht beim Mann der Samenstrang, bei der Frau das Mutterband hindurch und es bildet sich eine Vorwölbung bzw. Ausstüplung des Bauchfells beim Husten, Pressen oder nach körperlicher Anstrenung im Stehen in den Leistenkanal. Im Liegen bildet sich die Vorwölbung häufig spontan zurück. Beim Bruchsackinhalt handelt es sich meist um Anteile einer Dünndarmschlinge oder "Großes Netz" , sodaß eine Operation immer notwendig wird, da ein Bruch einklemmen kann (Inkarzeration) und die Gefahr einer Darmschädigung besteht. Hier wird dann meist eine Notfalloperation erforderlich.
Ein übergroßer Leistenbruch kann sich bis in den Hodensack ausdehnen, hierbei handelt es sich dann um eine Skrotalhernie. Als Vorstufe eines Leistenbruchs kann eine Schwäche der Bauchmuskelschichten zu erheblichen Beschwerden im Leistenkanal führen, der so genannten "weichen Leiste". Hier ist ein Druck auf die Nerven, die im Leistenkanal verlaufen, für die Schmerzentstehung verantwortlich. Die Schmerzen können bis in den Oberschenkel ausstrahlen. Operation - ambulant oder stationär? Mit rund 300 000 Operationen im Jahr ist die Leistenbruchoperation hierzulande der am häufigsten durchgeführte Eingriff in der Chirurgie.
Leistenbruchoperationen werden in den USA bereits zu ca. 95% ambulant durchgeführt, in Deutschland dagegen ist das Verhältnis umgekehrt:
Rund 95% dieser Eingriffe werden hierzulande immer noch stationär durchgeführt. Angewandte Operationsverfahren Shouldice-Verfahren
Hier wird eine elastische Dopplung der einzelnen Bauchdeckenschichten schichtweise mit einem nicht auflösenden Faden durchgeführt, wobei die Verschieblichkeit der Bauchdeckenschichten erhalten bleibt. Dieses Verfahren wende ich häufig bei jungen schlanken Patienten an, bei denen bis auf den umschriebenen Defekt die Bauchdecke insgesamt stabil ist. Mesh-Plug Verfahren
Das von mir zur Zeit an häufigsten angewandte Verfahren ist die PerFix-Plug-Technik nach Rutkow und Robins. Sie stellt eine besonders patientenfreundliche minimalinvasive Operationsmethode dar, wobei spannungsfrei ein präformiertes Netz in die Bruchlücke eingenäht wird (näheres zur Technik s.u.). Dieses Verfahren wird häufig bei Patienten mit instabilen Bauchdecken oder nach Voroperationen angewandt. OP nach Lichtenstein Hierbei wird die Bruchlücke mittels Naht verschlossen und zur weiteren Stabilisierung der Bauchdecke auf die Bauchmuskulatur ein flächiges Netz aufgenäht. Dieses Verfahren wir hauptsächlich bei Patienten in hohem Lebensalter angewandt. Die Auswahl des Operationsverfahrens wird in Abhänigkeit vom jeweiligen vorliegendem Befund gemacht.
Alle Verfahren werden ambulant in Vollnakose oder in örtlicher Betäubung in meiner Praxis durchgeführt. Die Eingriff dauert in der Regel eine ½ Stunde und nach einer Überwachungszeit von weiteren 2 Stunden werden Sie wieder in Ihre häusliche Umgebung entlassen.
Operationstechnik der PerFix-Plug Methode:
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Über einen ca. 4cm großen Hautschnitt im Bereich der Leistenregion wird ein trichterförmiges Netz spannungsfrei eingeführt und so positioniert, daß die Bruchlücke verschlossen wird.
Bei dem PerFix - Plug handelt es sich um eine vorgefertigte hitzegeformte blütenblätterartige Polypropylen- ( Marlex ) - Netzplombe. Ein wesentlicher Vorteil dieser Methode ist der minimale postoperative Schmerz und somit schnelle Rekonvaleszenz.
Die Methode, die seit 1993 von Rutkow und Robins im Hernia Center, Freehold, New Jersey angewendet wird, zeigt eine Redzidivrate unter 1%. Verhaltensweisen und Empfehlungen nach Leistenbruchoperationen: Heimtransport und Reaktionsvermögen
Nach der ca 2-stündigen Überwachungszeit erfolgt der Heimtransport. Für Patienten der Umgebung besteht die Möglichkeit von einen Krankentransportdienst gegen einen Eigenanteil von DM 25,00 nach Hause gebracht zu werden oder Sie lassen sich mit einem PKW abholen. Da die Ihnen verabreichten Medikamente bzw. Betäubungsmittel Ihre Reaktionsfähigkeit einschränken, sollten Sie ca. 24 Stunden nach der Operation keinesfalls ein Fahrzeug lenken und nicht ohne Begleitung am Straßenverkehr teilnehmen. Sie sollten auch in dieser Zeit keine wichtigen Entscheidungen treffen. Häusliche Überwachung
Am Operationstag sollte eine ca. 24-stündige häusliche Überwachung gewährleistet sein.Sie sollten über ein funktionstüchtiges Telefon verfügen. Schalten Sie nicht den Anrufbeantworter ein, wir werden Sie am Abend der Operation nochmals anrufen und uns über Ihren Zustand informieren. Nahrungsaufnahme
In der Regel bekommen Sie ca. ½ Stunde nach der Operation noch während der Überwachungsphase in der Praxis Tee oder Stilles Wasser zu trinken. Eine feste Nahrungsaufnahme kann nach ca. 4 Stunden nach der Operation eingenommen werden. Nachbehandlung
Der erste Verbandswechsel erfolgt am 2. Tag nach der Operation in meiner Praxis oder nach besonderer Rücksprache durch Ihren Hausarzt. Ab dem 3. Tag nach der Operation können Sie Duschen. Die Hautnaht wird in der Regel am 8. Tag entfernt. Arbeitsunfähigkeit
Die Arbeitsunfahigkeit beträgt 2-14 Tage. Das Heben von Schweren Gegenständen (> 10 kg) ist für ca. 14 Tage zu vermeiden. Leichte sportliche Aktivitäten sind nach 1 Woche wieder möglich wie z.B. Joggen, Walking, Radfahren, Wandern, Schwimmen. Muskelaufbautraining und Kraftsportarten sind nach 3 Wochen wieder möglich.
Zusammenfassend die wichtigsten Vorteile dieser Operationsmethode:
Die Perfix-Plug-Technik ist in der Operationssicherheit unschlagbar und wird von keiner anderen Operationsmethode übertroffen. Sie bietet einen sehr hohen Patientenkomfort durch minimalen postoperativen Schmerz und eine extrem schnelle Rekonvaleszenz. Die Rezidivraten liegen unter 1 %
Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen mein Praxisteam oder ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich danke für Ihr Vertrauen Dr. Deusch